Aggregatoren, Pressespiegel und das verlegerische Geschäftskonzept

Das war doch eine wirklich lesenswerte Auseinandersetzung und beiden Kontrahenten sei ausdrücklich für das Niveau ihrer Beiträge gedankt.

Nachdem Heribert Prantl qua historischem Zugang über News-Aggregatoren, Urheber- und möglichem Leistungsschutzrecht zu dem Schluss kommt, dass letzteres durch das konsequente Wahrnehmen der bestehenden Urheberverwertungsrechte obsolet sei, kommt Christoph Keese in seiner Replik zu dem Schluss, dass die bestehende Urheberrechtslage in Sachen Wahrnehmung von Erst- und Zweitverwertungsrechten Lücken aufweise, die per Leistungsschutzrecht geschlossen gehören. Unabhängig, wem man zustimmen mag, gehen beide auf eine ausgesprochen interessante Frage ein, wenngleich es hier wie da etwas an lizenzrechtlicher Detailkenntnis mangelt.

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